Mittwoch, 22. Februar 2012

Argentinien: Flughaefen von Buenos Aires wieder geoeffnet
Stand: 8. Juni 2011

Die Lage an den Flughaefen der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires hat sich seit dem 7. Juni abends (Ortszeit) wieder entspannt. Der Flugbetrieb verlaeuft mit Ausnahme der Fluege in Richtung Suedargentinien ohne nennenswerte Einschraenkungen.

Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung werden unveraendert ueber großen Teilen Suedargentiniens hohe Aschekonzentrationen in der Atmosphaere gemessen. Die Behoerden gehen daher aktuell davon aus, dass die wichtigsten Flughaefen in Suedargentinien mindestens bis zum 12. Juni gesperrt bleiben muessen.

In Reaktion auf die Oeffnung der Flughaefen in Buenos Aires hat das Auswaertige Amt am Nachmittag des 8. Juni seinen Reisehinweis zu Argentinien wie folgt aktualisiert:

„Die beiden Flughaefen Ezeiza und Aeroparque in Buenos Aires haben ihren Flugbetrieb wieder aufgenommen. Mit kurzfristigen Aenderungen auch bei den Regionalflughaefen und Einschraenkungen im nationalen wie internationalen Flugverkehr ist jederzeit zu rechnen. Reisenden wird empfohlen, vor Reiseantritt die jeweiligen Fluggesellschaften zu konsultieren.“
 

 

Argentinien: Flughaefen von Buenos Aires wegen Aschewolke gesperrt
Stand: 7. Juni 2011


Seit dem ersten Ausbruch des im argentinisch-chilenischen Grenzgebiet gelegenen Puyehue-Vulkans am 4. Juni haelt die Phase intensiver Eruptionen an. Aufgrund der derzeit vorherrschenden Windrichtung hat sich die Aschewolke seit dem 6. Juni ueber weite Teile Suedargentiniens ausgebreitet.

Seit dem 7. Juni vormittags mussten nun nach mehreren Flughaefen im argentinischen Teil Patagoniens auch die beiden Flughaefen von Buenos Aires ihren Flugbetrieb einstellen. Derzeit ist noch ungewiss, wann der regulaere Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

In seinem am 7. Juni nachmittags aktualisierten Reisehinweis zu Argentinien informiert das Auswaertige Amt ueber die Flughafensperrung und schreibt
woertlich:

„Aufgrund des Ausbruchs des Vulkans Puyehue in Suedchile am 04.06.11 liegen die argentinischen Staedte San Carlos de Bariloche und Villa La Angostura unter einer Aschedecke. Der Flughafen in Bariloche und der Grenzuebergang nach Chile sind geschlossen.
Die argentinischen Behoerden empfehlen, den Wasserverbrauch einzuschraenken, in geschlossenen Raeumen zu bleiben und im Freien einen Mundschutz zu tragen.
Reisende sollten die betroffene Region bis auf weiteres meiden und die Medienberichterstattung verfolgen.

Am 06.06.11 hat die Aschewolke aufgrund geaenderter Windrichtung weitere Teile Argentiniens erreicht.

Die beiden Flughaefen Ezeiza und Aeroparque in Buenos Aires sind seit
07.06.11 geschlossen, ebenso wie zahlreiche Regionalflughaefen. Betroffen sind auch internationale Fluege von und nach Buenos Aires. Reisenden wird empfohlen, vor Reiseantritt die jeweiligen Fluggesellschaften zu konsultieren.“

Am 7. Juni sind keine Abfluege oder Landungen von Gaesten in der argentinischen Hauptstadt geplant. Am 8. Juni sollte jedoch eine Reisegruppe von Marco Polo von Iguazu nach Buenos Aires fliegen. Weitere Fluege von und ab Buenos Aires sind erst wieder ab Ende Juli geplant.
 

 

Chile-Argentinien: Zum Ausbruch des Vulkans Puyehue in Chile
Stand: 6. Juni 2011


Am 4. Juni ist in der suedchilenischen Seenregion der Vulkan Puyehue nach einer ueber 50 Jahren dauernden Ruhephase ausgebrochen. Die Behoerden haben eine großraeumige Evakuierung angeordnet. Vom Ascheregen war auch die Umgebung der Stadt San Carlos de Bariloche im patagonischen Teil Argentiniens betroffen.

Das Auswaertige Amt hat am 6. Juni den Sicherheitshinweis zu beiden Laendern aktualisiert und schreibt zu Chile: „Die chilenischen Behoerden haben am 04. Juni mitgeteilt, dass der in der Region „Los Ríos“ gelegene Vulkan Puyehue (circa 870 km suedlich von der Hauptstadt Santiago, in der Naehe des Sees „Lago Ranco“) ausgebrochen ist, mehrere Gemeinden liegen unter einer Aschedecke.

Fuer die Region um den Vulkan ist derzeit die „Alarmstufe Rot“ verhaengt, mehrere Gemeinden in den Distrikten Puyehue, Río Bueno, Futrono und Lago Ranco wurden bereits evakuiert, weitere Gemeinden werden in den naechsten Stunden noch evakuiert werden. Das chilenische „Nationale Zentrum fuer Geologie und Bergbau“
(ONEMI) hatte bereits in den letzten Tagen verstaerkte seismische Aktivitaeten in der Zone um den Vulkan gemessen.“

Zu Argentinien heißt es: „Aufgrund des Vulkanausbruchs des in der Region 'Los Rios' in Chile gelegenen Vulkans Puyehue liegen die Orte San Carlos de Bariloche und Villa San Angostura unter einer Aschedecke. Der Flughafen in Bariloche und der Grenzuebergang nach Chile sind geschlossen.

Die argentinischen Behoerden empfehlen, den Wasserverbrauch einzuschraenken, in geschlossenen Raeumen zu bleiben und im Freien einen Mundschutz zu tragen.
Reisenden wird empfohlen, die betroffene Region zunaechst zu meiden und die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.“
 

 

Island: Zur aktuellen Lage nach Ausbruch des Vulkans Grimsvötn:
Flughafensperrungen in Hamburg, Bremen und Berlin
Stand: 25. Mai 2011 – 10.15 Uhr

Die Aktivität des Vulkans Grimsvötn hat sich nach jüngsten Informationen aus Island weiter abgeschwächt, die Höhe der Eruptionswolke über der Ausbruchstelle ist noch weiter zurückgegangen. Der Flugverkehr auf dem internationalen Flughafen von Keflavik operiert nach wie vor ohne Einschränkungen. Das gilt auch für alle anderen europaeischen Flughäfen mit Ausnahme von Hamburg, Bremen und Berlin.

Der südliche Ast der Aschewolke hat in der Nacht zum 25. Mai den Luftraum über dem südlichen Dänemark und Norddeutschland erreicht. Seit heute Morgen 05.00 Uhr beziehungsweise 06.00 Uhr sind die Flughäfen Bremen und Hamburg geschlossen. Auf den Berliner Flughäfen sind ab 09.30 Uhr alle Flüge gestrichen worden. Es gibt noch keine Angaben, wann die Flughäfen wieder geöffnet werden. Eine Öffnung am heutigen späten Nachmittag ist möglich.

Nach aktuellen Prognosen zieht der Ast der Wolke in Richtung Osten weiter.

Die rote Zone (Grenzwert von über 4 Milligramm pro Kubikmeter Luft) soll sich bis heute Abend aufgelöst haben, die graue Zone (Grenzwert von über 2 Milligramm pro Kubikmeter Luft) soll bis Mitternacht des heutigen Tages über die Ostsee ziehen und somit den deutschen Luftraum nicht mehr beeinträchtigen. Wir gehen daher davon aus, dass am morgigen Donnerstag, 26. Mai alle Flughäfen wieder den planmäßigen Flugverkehr aufnehmen können. Leichte Verzögerungen sind aber nicht auszuschließen. Wir empfehlen den Gästen daher, möglichst frühzeitig am Flughafen zu erscheinen.

Wenn Gäste einen Flugzubringer von Hamburg, Bremen oder Berlin nach Frankfurt haben, empfehlen wir - wenn zeitlich möglich - die Anreise nach Frankfurt mit der Bahn.

 
Griechenland: Ausschreitungen bei Protestkundgebungen in Athen
Stand: 12. Mai 2011
 
Am Rande eines ganztägigen Generalstreiks gegen die von der griechischen Regierung ergriffenen Sparmaßnahmen ist es am gestrigen 11. Mai in der Athener Innenstadt und in der Umgebung des Syntagma-Platzes zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Gruppen von Demonstranten und der Polizei gekommen.
 
Medienberichten zufolge wurden mindestens sieben Menschen verletzt.
 
Auch in anderen griechischen Großstädten gab es Demonstrationen, diese verliefen jedoch weitgehend friedlich.
 
 
Erdbeben in Spanien
 

Gestern Abend hat ein Erdbeben der Stärke 5,3 nach Richter die Region Murcia im Südosten Spaniens erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag in der Nähe von Lorca circa 50 Kilometer südwestlich der Stadt Murcia. In der Stadt Lorca kamen acht Menschen ums Leben, über hundert wurden verletzt. Es entstanden erhebliche Sachschäden. Leichtere Erschütterungen waren unter anderem auch in Madrid sowie im Osten von Andalusien zu spüren. Hier kam es jedoch zu keinen Schäden.

Grundsätzlich schätzen Geologen das Erdbebenrisiko auf dem Festland Spaniens als recht gering ein. Die Region Murcia gilt jedoch als am stärksten gefährdet. 

 
 
Weltweiter Sicherheitshinweis
 
Aktuelle Lage: Stand 2. Mai 2011
 
Am 2. Mai 2011 gaben die USA die Tötung des Al-Kaida Anführers Osama bin Laden durch US-Spezialkräfte in Pakistan bekannt. Die USA haben aus Sorge vor Racheakten die Sicherheitsvorkehrungen an allen Auslandsvertretungen erhöht und ihre Staatsbürger zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Da nicht auszuschließen ist, dass auch andere westliche Einrichtungen und Staatsangehörige von gewaltsamen Reaktionen betroffen sein könnten, ruft das Auswärtige Amt zu erhöhter Vorsicht auf.
 
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
 
Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
 
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.
 
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
  

 


 

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